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Die „mission E“: die Energieeffizienzkampagne für die Angehörigen der Bundeswehr

Hier finden Sie Informationen, Nachrichten und die Energiespartipps der „mission E“ sowie die aktuellen Energieverbrauchsbarometer der Bundeswehr.

Seit 4. Oktober 2006 ist die Bundeswehr auf „mission E“: Das Bundesamt für Wehrverwaltung (BAWV) führt gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW für die rund 350.000 Bundeswehrangehörigen eine Energieeffizienzkampagne durch. Mit Hilfe der „mission E“ sollen die privaten Energiekosten der Bundeswehrangehörigen und die Energiekosten der Bundeswehr gesenkt werden – allein durch energiebewusstes Nutzerverhalten und ohne dass die Soldaten und zivilen Bediensteten auf Komfort verzichten müssen.

Das Logo der "mission E"

Das „E“ steht für Energie, Effizienz, Einsparung, Emission und Engagement.

Aktionswochen, Broschüren, Energiespartipps & Co.

Roter Grund mit weißem Schriftzug und Logo Bundeswehr sowie missionE
Macht Werbung für das Abschalten: das Poster der "missi … (Quelle: Rosenkaymer PR)Größere Abbildung anzeigen

Dafür hat die „mission E“ Einiges zu bieten. Von Aktionswochen, Broschüren und Energiequiz über Energiespartipps, Newsletter und Poster bis hin zu Seminaren und Workshops: Vielfältige Materialien und Online-Angebote, Veranstaltungen und Wettbewerbe helfen den Soldatinnen und Soldaten sowie den zivilen Bediensteten, Energie und bares Geld zu sparen – im Dienst, aber auch zuhause.

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Hintergrund: steigende Energiepreise

Auch bei der Bundeswehr haben die gestiegenen Energiepreise spürbar zu Buche geschlagen: Für ihre Strom- und Wärmeversorgung hat die Bundeskasse im Jahr 2006 rund 380 Millionen Euro an die Energieversorger überwiesen, rund 2 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) wurden durch den Energieverbrauch der Bundeswehr freigesetzt. Denn sie ist ein energetischer Großverbraucher: Der Energieverbrauch für den Betrieb der bundesweit über 1.600 Bundeswehr-Liegenschaften – das sind mehrere Tausend Gebäude – betrug im Jahr 2005 rund 1,3 Milliarden Kilowattstunden (kWh) elektrische Energie und etwa 4,7 Milliarden kWh Heizenergie. Zum Vergleich: Dieser Stromverbrauch entsprach dem von 390.000 Privathaushalten.

Bildschirmfoto der "mission E"-Startseite im Intranet er Territorialen Wehrverwaltung
Die "mission E"-Startseite im Intranet der Territo …

Deshalb hat das BAWV eine besondere Allianz geschmiedet und gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW die „mission E“ gestartet. Das Ziel dieser Inlandsmission der Bundeswehr für den Klimaschutz ist es, durch cleveres Nutzerverhalten jährlich mindestens 60 Millionen Kilowattstunden Energie einzusparen – das entspricht 20.000 Tonnen CO2 oder 3,8 Millionen Euro.

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Minus 770 Millionen Kilowattstunden Energie in 18 Monaten

Im ersten Jahr hat die „mission E“ ihr Einsparziel sogar leicht übertroffen: Die Bundeswehrangehörigen haben durch ihr energiebewusstes Verhalten 65,3 Millionen Kilowattstunden (kwh) Energie, 23.000 Tonnen CO2 und rund 5,3 Millionen Euro eingespart. Durch Liegenschaftsmanagement, Gebäudesanierung und die „mission E“ hat die Bundeswehr im Jahr 2007 ihren Energieverbrauch insgesamt sogar um 577,7 Millionen kWh oder 10,5 Prozent reduziert. Doch Energiesparen und Klimaschutz sind bei der Bundeswehr kein Strohfeuer, sondern ein Dauerbrenner: Im ersten Halbjahr 2008 hat „die Truppe“ nochmals 192,2 Millionen kWh Strom und Wärme eingespart.

Das Strom- und Wärmeverbrauchsbarometer Januar - Juni 2008 zeigt die Energieverbräuche der Bundeswehr im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007.
Das Strom- und Wärmeverbrauchsbarometer Januar – Juni 2008 (Quelle: EnergieAgentur.NRW/Tom Küster)Größere Abbildung anzeigen

Damit beträgt die Reduzierung seit Januar 2007 insgesamt 14 Prozent bzw. 770 Millionen Kilowattstunden, 254.500 Tonnen Kohlendioxid oder 55 Millionen Euro! Jeder einzelne Bundeswehrangehörige hat somit seine Energiebilanz in 18 Monaten um 2.200 Kilowattstunden und seine CO2-Bilanz um fast 730 Kilogramm aufgebessert.

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Stand vom: 25.06.2009 | Autor: PIZ TerrWV

http://www.terrwv.bundeswehr.de/portal/a/terrwv/aufgaben/mission_e