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Neues Beratungszentrum für Soldaten

Rohr-Kloster, 12.03.2012, WBV Ost.
Vertreter der Bundeswehr und der Handwerkskammer Südthüringen unterzeichneten in Rohr-Kloster am 12. März eine Kooperationsvereinbarung und eröffneten ein neues Beratungszentrum für ausscheidende Soldaten. Vorrangiges Ziel dieser partnerschaftlichen Initiative Bundeswehr und Wirtschaft ist es, länderübergreifend das Fachkräftepotential der Soldaten auf Zeit für den thüringischen Arbeitsmarkt zu gewinnen.

Ein Gruppe von Männern und Frauen stehen vor einem Gebäudeeingang
Die Mitglieder des Beratungszentrums (Quelle: Bundeswehr/Jörg Jankowsky)Größere Abbildung anzeigen

Im eröffneten Beratungszentrum sollen neue Wege bei der Fachkräftesicherung beschritten und Synergien zur Erhöhung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Südthüringen genutzt werden. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und dem wachsenden Interesse bei Handwerk, Industrie, Handels- und Dienstleistungsbetrieben geeignete qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, eröffne für ausscheidende Soldaten auf Zeit berufliche Perspektiven, so ein Mitarbeiter des Berufsförderungsdienstes der Bundeswehr.

Durch einen kontinuierlichen Erfahrungs- und Informationsaustausch der Partner soll eine enge Verbindung zwischen Unternehmen und ausscheidenden Soldaten in Südthüringen gewährleistet werden. Deren Eingliederung in das zivile Erwerbsleben ist das Ziel des Berufsförderungsdienstes.

Ein Mann, ein Soldat und eine Frau sitzen an einem Tisch mit Dokumenten
Bei der Unterzeichnung des Vertrages (Quelle: Bundeswehr/Jörg Jankowsky)Größere Abbildung anzeigen

Nicht nur Papier beschreiben

Die feierliche Vertragsunterzeichnung fand in der sanierten 1.200-jährigen ehemaligen Klosterkirche des Berufsbildungs- und Technologiezentrums statt. Maria-Anna Wessel, Wehrbereichsverwaltung Ost, Friedhelm Enke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Südthüringen, und Fregattenkapitän Ulrich Karsch, Leiter des Zentrums für Nachwuchsgewinnung Ost, unterschrieben die vierseitige Kooperationsvereinbarung. „Die ausscheidenden Soldaten sind für uns als potentielle Berufseinsteiger höchst interessant“, sagte Enke. „Deshalb wollen wir hier nicht nur Papier beschreiben, sondern es mit Leben erfüllen. Südthüringen ist eine schöne Region, mit ebenso schönen Mädchen für die jungen Männer, die hier auch ihren Platz für ein gutes fachliches Handwerk finden.“

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Überregional aktiv

„Vor zirka zwölf Jahren haben wir mit der Handwerkskammer Südthüringen bereits eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, mit dem gemeinsamen Ziel der Personalgewinnung. Seitdem gab es schon viele Aktivitäten“, betonte Wessel in ihrem Grußwort. „Mit der heutigen Eröffnung des Beratungszentrums wird der letzte Baustein unserer Vereinbarung geschlossen. Die Besonderheit im Beratungszentrum Bundeswehr - Wirtschaft Südthüringen ist die überregionale Einbeziehung der in Hessen und Bayern stationierten Soldaten“, freute sich Wessel.

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Zwei Männer und eine Frau stehen vor einer Hinweistafel und halten ein Tuch
Neue Tafel feierlich enthüllt (Quelle: Bundeswehr/Jörg Jankowsky)Größere Abbildung anzeigen

Dankbare Arbeitgeber

„Die Unternehmen sind sehr dankbar für gut ausgebildete ausscheidende Soldaten“, bestätigte Jörg Schütze. Schütze ist über zehn Jahre im Beratungszentrum „Bundeswehr - Handwerk“ und Gewerbe in Leipzig tätig und hilft als Pate den Südthüringern. Abschließend enthüllten die Mitglieder gemeinsam die Hinweistafel für die Anlaufstelle des Beratungszentrums Rohr-Kloster.

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Stand vom: 23.08.12 | Autor: Jörg Jankowsky


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