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Feierlicher Abschied der Bundeswehr aus Bautzen

Die Ära Bautzens als Garnisonsstadt mit militärischer Tradition ist am 28.10.2008 zu Ende gegangen: Mit der Außerdienststellung des Kreiswehrersatzamtes Bautzen verabschiedete sich die letzte Dienststelle der Bundeswehr aus der schönen Stadt in Sachsen.

Die zwei Damen und drei Herren im Gruppenbild während des Empfangs im Festsaal des Landratsamtes
Die Redner der Veranstaltung auf einem Blick (Quelle: Bundeswehr/Berit Weber)Größere Abbildung anzeigen

Der Vizepräsident der Wehrbereichsverwaltung Ost, Gerd-Albrecht Engelmann hatte zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung in das Landratsamt Bautzen eingeladen, um das KWEA Bautzen feierlich außer Dienst zu stellen. Die eigentliche Schließung des Amtes steht im Mai 2009 bevor. Seine Hauptaufgabe, die Musterung junger Wehrpflichtiger und die Einberufung zum Grundwehrdienst, hat das KWEA Bautzen jedoch schon mit der letzten Musterung am 17. Oktober eingestellt und an das KWEA Dresden als dessen Rechtsnachfolger übergeben.

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Wandel als Chance

Der Hausherr und Gastgeber Landrat Michael Harig machte in seinen Grußworten deutlich, dass Wandel, wozu er die Schließung des Amtes in Bautzen mitzähle, auch positive Seiten habe. „Denn nur wem Wandel und Anpassung gelingt, setzt sich am Ende durch“, zitierte er Darwin. Daher sei Wandel auch immer mit Chancen verbunden. Dennoch bedaure er die Schließung des KWEA Bautzen außerordentlich. „Bautzen hat als Garnisonsstadt militärische Tradition – diese Ära geht nun zu Ende“, so Harig.

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Für alle geht es weiter

Die Beteiligten im Auditorium sitzend während der Festrede des Vizepräsidenten
Michaela Gans (links) und Sylvia Schulze verabschieden sich von ihrem Amt (Quelle: Bundeswehr/Berit Weber)Größere Abbildung anzeigen

So wird es für alle von der Schließung Betroffenen weitergehen. Die letzte Leiterin des KWEA Bautzen, Regierungsdirektorin Sylvia Schulze, und ihre Stellvertreterin, Regierungsoberamtsrätin Michaela Gans, hatten zusammen mit den personalbearbeitenden Stellen ihr ganzes Geschick darauf verwandt, für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine sozialverträgliche Lösung zur Weiterbeschäftigung zu finden. Und das ist ihnen gelungen. So konnte den Betroffenen die Angst vor einer unsicheren Zukunft genommen werden. Dieses besondere Engagement hob auch Vizepräsident Engelmann in seiner Ansprache hervor.

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Besonderer Einsatz zahlt sich aus

Sowohl der Dank des Vizepräsidenten als auch von den beiden Leiterinnen ging an die zahlreich erschienenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes, die es durch ihren herausragenden Einsatz möglich gemacht hatten, auch zum letzten Einberufungstermin des Amtes eine hundertprozentige Bedarfsdeckung der Truppe mit Wehrpflichtigen zu erreichen.

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Pro Wehrpflicht

Vizepräsident Engelmann betonte, dass trotz Umstrukturierungsprozess in der Bundeswehr an der Wehrpflicht festgehalten werde. Die Wehrpflichtigen würden zum Aufbau einer modernen Armee einen wichtigen Bestandteil bilden. Er wies darauf hin, dass fast 40 Prozent der Zeit- und Berufssoldaten aus den Grundwehrdienst Leistenden gewonnen werden und ein ebenso großer Prozentsatz derer, die freiwilligen zusätzlichen Wehrdienst leisten.

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Stand vom: 08.08.12 | Autor: Berit Weber


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