BFD zum Thema Eingliederungs- und Zulassungsschein
Kropp, 11.11.2008, BFD Schleswig.
Der Berufsförderungsdienst Schleswig informierte am 11. November in der Kai-Uwe-von-Hassel-Kaserne in Kropp über die Möglichkeiten der Eingliederung in den öffentlichen Dienst mit dem Eingliederungs- und dem Zulassungsschein.
Regierungsamtfrau Claudia Rieger-Probst begrüßte die Teilnehmer der Veranstaltung, die sich vorrangig an Soldaten auf Zeit mit einer Verpflichtungszeit von mindestens zwölf Jahren richtete. Anschließend erläuterte sie die Eingliederung mit Hilfe des Eingliederungs- oder Zulassungsscheines auf vorbehaltene Stellen nach dem Soldatenversorgungsgesetz.

Wichtige Informationen der Vormerkstellen
Vertreter der Vormerkstellen der Bundesländer Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein informierten die Soldaten ausführlich und praxisnah über das Bewerbungsverfahren auf vorbehaltene Stellen. Die Vormerkstellen bei Bund und Ländern koordinieren die Bewerbungen auf die vorbehaltenen Stellen. Das Auswahlverfahren führen die Einstellungsbehörden durch.
Der Ausbildungsbeauftragte des Bundeswehrdienstleistungszentrums Husum, Regierungsamtmann Dirk Ulrich, ergänzte die Informationen der Vormerkstellen aus der Sicht einer Einstellungsbehörde. Er referierte über die Eingliederung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung als Beamter oder vergleichbarer Beschäftigter.
Wichtige zusätzliche Informationen
Für die Eingliederung in den Polizeivollzugsdienst gibt es keine vorbehaltenen Stellen. Die Vorträge von Vertretern der Polizei des Landes Schleswig-Holstein sowie der Bundespolizei eröffnen somit auch den Soldaten ohne Eingliederungs- und Zulassungsschein eine Perspektive in den öffentlichen Dienst.

