Jeder Cent zählt
In einem Kieler Einkaufszentrum fiel am 1. November der Startschuss zur diesjährige Haus- und Straßensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.. Viele freiwillige Helfer werden bis Ende November in ganz Norddeutschland unterwegs sein, um Spenden zu sammeln.

Zahlreiche Prominente aus Politik und Bundeswehr unterstützen das Anliegen des Volksbundes und sammelten am Auftakttag selbst mit der Spendenbüchse. Neben der Leiterin der Außenstelle Kiel der Wehrbereichsverwaltung Nord, Abteilungspräsidentin Brigitte König, stellten sich unter anderem der Kieler Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Verteidigungsausschuss, Hans-Peter Bartels, und die Vizepräsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Frauke Tengler, in den Dienst der guten Sache.
Gedenken wahren
Die Spenden sind Voraussetzung, dass der Volksbund seiner Aufgabe gerecht werden kann, auch nach mehr als 60 Jahren Frieden in Mitteleuropa das Gedenken an die Opfer der Weltkriege zu wahren. Um die Spenden in Zusammenhang mit dem Gedenken zu stellen, findet die Straßensammlung um den Volkstrauertag statt. Der Volkstrauertag, dieses Jahr am 16. November, ist der zentrale Gedenktag der Bundesrepublik für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.
Mehr als Grabpflege
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge pflegt im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland in 45 Ländern mehr als zwei Millionen Gräber. Auch viele junge Menschen haben sich seit der Gründung des Volksbundes vor 53 Jahren dieser Aufgabe gewidmet. Die Erfahrungen bei der gemeinsamen Arbeit auf den Friedhöfen und Schlachtfeldern der beiden Weltkriege hat wesentlich zur Völkerverständigung und zum Erhalt des Friedens in Europa beigetragen. Die Arbeit des Volksbundes ist aber auch nach einer so langen Friedensperiode nicht beendet. Zu Spenden ist deshalb unverändert wichtig.
