Auf dem Weg vom Soldat zum Meistersommelier
Hüttersdorf, 26.04.2012, BFD Trier.
Lars Leistenschneider wagte nach der Zeit als Soldat den Weg in die Selbständigkeit mit seiner Weinscheune im saarländischen Hüttersdorf. Er bedankte sich am 26. April beim Berufsförderungsdienst (BFD) Trier für die Unterstützung mit einer Führung durch die stilvoll eingerichteten Räumlichkeiten.

Vor dem neuen Lebensabschnitt diente der Soldat mit einer Verpflichtungszeit von zwölf Jahren beim Fallschirmjägerbataillon 261 in Lebach. Mit dem Realschulabschluss und der Ausbildung zum Großhandelskaufmann kam Leistenschneider im Januar 2000 zur Bundeswehr. Sein Interesse lag familiär bedingt sehr früh in der Erlebnisgastronomie mit Weinverkostung.
Umsetzung ehrgeiziger Pläne
Leistenschneider erlangte 2008 während der Dienstzeit betriebswirtschaftliche Kenntnisse im Rahmen der Zivilberuflichen Aus- und Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt. Der BFD förderte dienstzeitbegleitend von 2009 bis 2010 die Bildungsmaßnahme zum Weinfachberater an der Deutschen Wein- und Sommelierschule in Koblenz sowie einen Französisch-Aufbaukurs. Leistenschneider nahm den großen zeitlichen Aufwand neben seinem Dienst ehrgeizig auf sich.
Es folgten vom BFD geförderte praktische Erfahrungszeiten auf Weingütern in Deutschland und Frankreich, wo er vertiefte Kenntnisse über die verschiedenen Rebsorten bis hin zum geschmackvollen Endprodukt erlangte. Im Dezember 2011 schied Leistenschneider aus der Bundeswehr aus und eröffnete im März 2012 seine Weinscheune.
Dank an den Berufsförderungsdienst
Letztlich strebt Leistenschneider die Qualifikation zum Meistersommelier an, um seine Kenntnisse weiter zu perfektionieren. Über die Möglichkeiten, die ihm die Bundeswehr mit der Berufsförderung bietet, sei er sehr dankbar, so Leistenschneider. Ohne diese Unterstützung wäre er noch sehr weit von seinem beruflichen Traum der Selbständigkeit entfernt.


