50 Jahre Garnison Immendingen
Am Freitag, dem 12. September 2008, feierte die Garnison Immendingen ihr 50jähriges Bestehen. Für militärische Dienststellen und das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum eine gute Möglichkeit, sich und ihre Arbeit bei einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit zu präsentieren. Vor dem Großen Zapfenstreich im Beisein des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Franz Josef Jung, hatte der Bürgermeister der Gemeinde Immendingen, Helmut Mahler, zum Empfang in die Donauhalle geladen.

Neben Jung, konnte Mahler den Präsidenten der Wehrbereichsverwaltung Süd, Götz-Friedrich Baron von der Ropp, den Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU Fraktion des Deutschen Bundestages, Volker Kauder, den Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Budde, den französischen Militärattaché Général Pinget und zahlreiche weitere Ehrengäste aus Politik, Militär und Gesellschaft begrüßen.
Mahler stellte in seinem Grußwort die Bedeutung der Bundeswehr und insbesondere auch der Wehrverwaltung am und für den Standort Immendingen heraus: „Die Garnison ist nicht nur der größte Arbeitgeber, sondern auch der bedeutendste Wirtschaftsbetrieb der Region.“
Weiter äußerte er, dass er in seinen 38 Dienstjahren als Gemeindeoberhaupt sowohl im Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Immendingen als auch in der Wehrbereichsverwaltung Süd ei-nen stets aufgeschlossenen Verhandlungspartner vorgefunden habe.
Es bedarf mehr als Einen
Getreu dem Wahlspruch des dritten französischen Husarenregiments „Es bedarf mehr als Einen“ bezog dessen Kommandeur, Colonel Laurent, die Leistungen der Wehrverwaltung in seine Begrüßungsworte ein. Der Kommandeur betonte, dass neben der außergewöhnlichen Offenheit, Gastfreundschaft und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung, insbesondere auch die unkomplizierte Unterstützung durch und die harmonische Zu-sammenarbeit mit dem BwDLZ Immendingen, als Garant für die Einsatzbereitschaft und das hohe Ansehen seines Verbandes anzusehen sei.
Amtsanfänge in einer ehemaligen Friseurstube
Baron von der Ropp ließ in seiner Ansprache zunächst die Geschichte der Wehrverwaltung in Immendingen Revue passieren. „Am 1. Oktober 1958 nahm die Standortverwaltung Immendingen in einer ehemaligen Friseurstube ihren Dienst auf und zeigte bereits zu Beginn eine etwas außergewöhnliche Seite, die sie bis heute auszeichnet.“ Als Dienstleistungsbetrieb der Spitzenklasse biete es ein umfassendes Spektrum an Dienstleistungen für die Truppe und mache so seinem Namen alle Ehre.
Die Mitarbeiter des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Immendingen betreuen unter anderem den binationalen Großverband Deutsch-Französische Brigade an den Standorten Immendingen, Donaueschingen und Müllheim.

