Beim Beratungszentrum rollen die Räder
Ulm, 08.10.2009, WBV Süd / BFD Sigmaringen.
Ab Januar 2010 soll für SaZ 4, die eine Tätigkeit im gewerblichen Güterkraftverkehr aufnehmen wollen, der Einstieg in die Arbeitswelt erleichtert werden. In einer Maßnahme des Berufsförderungsdienstes Sigmaringen werden Kenntnisse für eine spätere Tätigkeit als LkW-Fahrer vermittelt.

In der ersten Beiratssitzung nach der Gründung des Beratungszentrums Bundeswehr - Wirtschaft Ulm/ Sigmaringen (BzBwWi) beschlossen die Mitglieder konkrete Maßnahmen. So wird etwa eine von der Wehrbereichsverwaltung Süd initiierte berufsfördernde Maßnahme für eine berufliche Zukunft von ehemaligen Zeitsoldaten im Güterkraftverkehr vom Bz-BwWi übernommen.
Teilnahme auch ohne Führerschein der Klasse CE möglich
Zielgruppe der Maßnahme sind SaZ 4, die noch keinen Führerschein CE haben, diesen aber für eine geplante spätere berufliche Tätigkeit benötigen. Der entsprechende Unterricht wird in zwei Wochen Vollzeit und an vier Wochenenden gehalten. Danach wird eine Prüfung vor der IHK Ulm, einem Mitglied des Bz-BwWi, ablegt. Erste Fahrstunden werden während der Teilnahme an der beschleunigten Grundqualifikation geleistet. Den Führerschein selbst erwirbt der SaZ 4 nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr.
Weitere Maßnahmen in Planung
Der Leiter des Kreiswehrersatzamt Ulm, Regierungsdirektor Thomas Kössel freut sich, dass das Beratungszentrum schon erste Ergebnisse in die Tat umgesetzt hat, um den Soldaten und hier vor allen Dingen den Kurzdienern die Wiedereingliederung in das zivile Berufsleben zu erleichtern. „Über weitere Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2010 informieren wir rechtzeitig
“, versicherten die Teilnehmer der Sitzung.
