Zivilberufliche Ausbildung im Wehrbereich I
Bereits seit 1959 bildet die Bundeswehr Menschen in staatlich anerkannten Ausbildungsberufen aus, um qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen. Dies geschieht unter anderem in bundeswehreigenen Werkstätten mit hauptamtlichem Ausbildungspersonal und spezieller Geräteausstattung. 16 der bundesweit 33 Ausbildungswerkstätten befinden sich im Zuständigkeitsbereich der Wehrbereichsverwaltung Nord. Drei dieser Werkstätten sowie die dort tätigen Auszubildenden und ihre Ausbildungsberufe stellen wir Ihnen hier vor.
Die Ausbildungswerkstätten im Wehrbereich I
Ein Konjunktur- und Infrastrukturprogramm gibt es nicht erst seit 2009. Bereits 1977 wurde ein Programm aufgelegt, um einen Mangel an Ausbildungsplätzen auszugleichen. Daraus entstand 1978 die Ausbildungswerkstatt in Wittmund.
Seit 1961 wird in Weener ausgebildet. Mit einer Quote von 34 Auszubildenden erreicht die Ausbildungswerkstatt Weener eine der höchsten Einstellungsquoten im Wehrbereich I. Besonderes Merkmal in Weener ist die Verbundausbildung mit der Industrie. Auftragsbezogene Abwicklungen und selbstständiges Handeln sind die wichtigsten Merkmale und Vorteile dieses Verbundes.
Der Arsenalbetrieb Wilhelmshaven vom Marinearsenal verfügt mit parallel rund 230 Auszubildenden über die bundesweit größte Ausbildungswerkstatt der Bundeswehr. Jährlich werden bis zu 60 junge Männer und Frauen neu eingestellt. Diese werden derzeit in fünf Berufen – Elektroniker für Geräte und Systeme, Industriemechaniker, IT-System-Elektroniker, Systeminformatiker und Mechatroniker – ausgebildet.