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Feierliche Indienststellung des BAIUDBw.

Männer und Frauen sitzen in einem Plenum
Gemeinsam: Soldaten und Zivilbeschäftigte im Plenum (Quelle Bundeswehr/Michael Mandt)Größere Abbildung anzeigen

Bonn, 06.09.2012, PIZ IUD.
Mit einem feierlichen Festakt stellte der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizière, am 6. September im Bonner Haus der Geschichte das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, kurz BAIUDBw, in Dienst. Unter den Ehrengästen, die vor den Anwesenden aus Politik, Wirtschaft, Medien und Administration das Wort ergriffen, waren neben dem Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Jürgen Nimptsch, die Leiterin der Abteilung Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen im Bundesministerium der Verteidigung, Ministerialdirektorin Alice Greyer-Wieninger, und der Präsident des neuen Amtes, Matthias Leckel.

Wenige Momente vor Erscheinen des Ministers waren alle Plätze im Veranstaltungssaal des Hauses der Geschichte belegt. Die etwa 250 Gäste des feierlichen Indienststellungszeremoniells hatten allesamt ihre nahezu beste Garderobe angelegt, das frisch gestaltete Wappen des neuen Amtes war deutlich sichtbar an die Wand gebeamt, das Saxophonensemble des Heeresmusikkorps 2 war eigens aus Kassel angereist und hatte seinen Platz eingenommen.

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What a feeling

Vorne stand die Phalanx aus Verantwortlichen aus Ministerium, Bundesamt und Bundesstadt. Mit dem Ruf des ministeriellen Protokollchefs „Meine Damen und Herren: der Minister!“ wurde Thomas de Maizière angekündigt. Die feierliche Indienststellung des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr konnte beginnen, das Saxophonensemble intonierte „What a feeling“.

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Frau spricht in Mikrofon
Die Abteilungsleiterin hat das Wort (Quelle: Bundeswehr/Michael Mandt)Größere Abbildung anzeigen

Signal nach innen und außen

Der Leiterin der Abteilung Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen im BMVg, Ministerialdirektorin Alice Greyer-Wieninger, sagte gleich zu Beginn ihrer Begrüßung, dass dieser Tag der Indienststellung ein bedeutsamer sei. Wörtlich: „Er ist ein Signal nach innen und außen im Zeichen der Neuausrichtung der Bundeswehr.“ Der Ministerialdirektorin oblag es, die Gästeschar zu begrüßen, unter ihnen Berliner Politik-Prominenz wie etwa Bundesminister a.D. und MdB Norbert Röttgen (CDU), MdB Paul Schäfer (Linke) und last but not least der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Hellmut Königshaus.

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Bindung an Bonn

Sie selbst nutzte die Gelegenheit, den Stellenwert der Verwaltung für die Bundesstadt zu kennzeichnen: „Die Wehrverwaltung wird sich langfristig an Bonn binden.“ In diesem Zusammenhang freute sie sich besonders über die Gastfreundschaft, die das Haus der Geschichte der Festgemeinde als Veranstaltungsort gewährte.

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Mann spricht in Mikrofon
Grußwort des Bonner Oberbürgermeisters (Quelle: Bundeswehr/Michael Mandt)Größere Abbildung anzeigen

Amt Maizière

Bevor der Verteidigungsminister das Wort ergriff, unterstrich der Oberbürgermeister Bonns, Jürgen Nimptsch, die Bedeutung, die die Einrichtungen des Bundes für die Stadt habe. Und humorvoll: „Vielleicht wird das neue Amt ja einmal als „Amt Maizière“ bezeichnet, denn die Kurzform BAIUDBw schreckt ja eher ab“

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Übergreifendes Denken gefragt

Thomas de Maizière nannte die Einrichtung des neuen Amtes „einen gewichtigen Schritt“ im Zeichen der Neuausrichtung der Bundeswehr. Besonderes Merkmal dieses Amtes sei es, dass zivile Beschäftigte und Soldaten gemeinsam den anfallenden Aufgabenkatalog, insbesondere bei Infrastrukturaufgaben, bewältigen werden. Die klassische Trennung zwischen den Streitkräften und der Bundeswehrverwaltung sei damit aufgehoben. Der Abschied von alten Strukturen müsse sein. Die fachliche und organisatorische Verantwortung müsse zusammengelegt werden. Die Zeiten des militärischen Nutzers und des zivilen Bedarfsdeckers gehörten der Vergangenheit an. Nun sei „übergreifendes Denken“ gefragt, gegenseitige Schuldzuweisungen seien nunmehr vorbei. Und mit einem Bonmot des kürzlich verstorbenen Amtsvorgängers Georg Leber beendete der Minister seine Rede: „Die Bundeswehr besteht nicht in erster Linie aus Waffen, sondern aus Menschen.“

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Zwei Männer blicken in eine Druckschrift
Blick in die Broschüre über das neue Amt (Quelle: Bundeswehr/Michael Mandt)Größere Abbildung anzeigen

„Nun geht es los“

Dem Präsidenten des neuen Amtes, Matthias Leckel, war deutlich die Vorfreude auf die kommende Verantwortung anzumerken. „Nun geht es los“, sagte er in Richtung der Kolleginnen und Kollegen, die mit ihm zusammen die Zukunft gestalten sollen. Es ist eine Mammutaufgabe, die allesamt erwarte. Dass diese bewältigt werde, daran ließ er keinen Zweifel. „Neue Besen kehren gut, alte kennen auch die Ecken“, sagte er, womit er auch das Zusammenwachsen von Soldaten und zivilen Beschäftigten in seiner Behörde kennzeichnen wollte. Dass ihm dabei ein Abteilungsleiter in Uniform unterstützen werde, hob er besonders hervor.

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Stand vom: 13.09.12 | Autor: Dietmar Buse


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