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Neue Wege in der Kooperationsarbeit

Unna, 07.03.2012, WBV West.
Am 7. März schlossen in Unna erstmalig der Deutsche Bundeswehrverband, Landesverband West und die Wehrbereichsverwaltung West eine Kooperationsvereinbarung mit dem Bundesverband der Vermögensberater. Ziel der Vereinbarung ist es, Soldaten auf Zeit über den Beruf des Vermögensberaters zu informieren und in Unternehmen erfolgreich einzugliedern.

Fünf Männer, drei davon halten ein Dokument in den Händen, stehen hinter einem Tisch.
Erfreute Gesichte nach der Unterzeichnung (Quelle: Bundeswehr/Bernd Sandhowe)Größere Abbildung anzeigen

Nach dem offiziellen Teil der Kooperationsschließung luden die Kooperationspartner interessierte Soldaten zu einer Informationsveranstaltung ein. In Vorträgen und Einzelgesprächen zeigten die Veranstalter den rund 160 Teilnehmern Chancen einer Qualifizierung und Karriere im Bereich Versicherungen und Finanzen auf.

Thomas Joemann, Leiter des Dezernates für Zivilberufliche Qualifizierung in der Wehrbereichsverwaltung Nord, wies darauf hin, dass für die erfolgreiche Platzierung ausscheidender Soldaten auf dem zivilen Arbeitsmarkt die Netzwerkarbeit und Kooperation des BFD mit Unternehmensverbänden unersetzlich sei. Diese Kontakte ermöglichen den Soldaten den reibungslosen und zielgerichteten Übergang in die zivile Wirtschaft.

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Schnelle und erfolgreiche Eingliederung

Der Bundesverband der Vermögensberater (BDV) bietet die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen und das duale Studium zum Bachelor of Arts an. Der Deutsche Bundeswehrverband, Landesverband West (DBwV, LV West) informiert über Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten beim BDV und unterstützt die Soldaten bei dem Übergang in das zivile Berufsleben. Die Wehrbereichsverwaltung West bindet den BDV in das Bewerbungsverfahren ein und ermöglicht so den ausscheidenden Soldaten eine schnelle und erfolgreiche Eingliederung.

Im Forum Personal Placement erhalten Unternehmen eine anonymisierte Liste mit interessierten Soldaten. Die Unternehmen können hieraus die für sie interessanten Bewerber identifizieren und der Berufsförderungsdienst (BFD) stellt den Kontakt zu den Bewerbern her. Daraufhin führen die Berater des BFD ein Gespräch mit dem Soldaten und erstellen gemeinsam einen Förderungsplan.

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Stand vom: 22.08.12 | Autor: Bernhard Sandhowe


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