Kreiswehrersatzamt Koblenz unter neuer Leitung
Koblenz, 21.04.2010, WBV West.
Das Kreiswehrersatzamt (KWEA) Koblenz wird zum ersten Mal in der Geschichte des Amtes von einer Leiterin geführt: Vor zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung übertrug der Präsident der Wehrbereichsverwaltung (WBV) West, Georg Stuke, die Leitung des Amtes an Regierungsdirektorin Annette Thoss.

Die neue Leiterin trat ihre Verwendung im KWEA Koblenz vor knapp zwei Monaten an und freut sich auf ihr neues Team: „Die meisten der Koblenzer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern habe ich bereits kennengelernt und weiß daher, dass ich auf eine gute Crew zurückgreifen kann!“
Annette Thoss durchlief zahlreiche Verwendungen auf dem Gebiet des Wehrersatzwesens, war bereits Leiterin des KWEA Leipzig und seit September 2002 als Referentin im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn mit den Grundsatzangelegenheiten des Wehrersatzwesens betraut gewesen.
Verantwortlich für rund 160 Personen
Seit knapp zwei Monaten ist sie nun für rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Koblenz und im Musterungszentrum in Trier verantwortlich.
Zuständig für die Städte Koblenz und Trier sowie für die Kreise Ahrweiler, Altenkirchen, Bernkastel-Wittlich, Birkenfeld, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Limburg-Weilburg, Mayen-Koblenz, Neuwied, Bad Kreuznach, Daun, Trier-Saarburg, den Rhein-Hunsrück-Kreis, den Rhein-Lahn-Kreis und den Westerwaldkreis mustern die Mitarbeiter in Koblenz und Trier tagtäglich ca. 100 junge Männer und tragen ihren Teil dazu bei, den personellen Bedarf der Streitkräfte an Grundwehrdienstleistenden zu decken.
Der Berufsförderungdienst beim Kreiswehrersatzamt Koblenz
Als Großamt hat das Kreiswehrersatzamt Koblenz neben dem Wehrersatzwesen auch einen Berufsförderungsdienst, dessen 69 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in fünf Standortteams rund 9.000 aktive und 5.000 ehemalige Soldaten in allen Fragen der zivilberuflichen Förderung sowie der Aus- und Fortbildung und der Eingliederung in das zivile Berufsleben betreuen.
Präsident Stuke betonte in seiner Ansprache: „Der BFD bietet den Soldaten einzigartige Chancen auf Aus-, Fort- und Weiterbildung. Für die zivilberufliche Qualifizierung und Eingliederung der Soldaten gab der BFD Koblenz im Jahr 2009 über sechs Millionen Euro aus.“

Grußworte
Der Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, Dr. Eberhard Schulte-Wissermann, stellte die Bedeutung des Amtes für die ehemals größte Garnisonsstadt Koblenz heraus und hieß die neue Leiterin in der „großen Bundeswehr-Familie in Koblenz“ herzlich willkommen. Er wandte sich an sie mit den Worten: „Sie sind bereits in vielen Verwendungen in der gesamten Republik für die Bundeswehr tätig gewesen und endlich in Koblenz, unserer schönen Stadt an Rhein und Mosel, angekommen!“
und fügte hinzu: „Ich wünsche mir, dass Sie in Koblenz eine Heimat finden und sich bei uns wohlfühlen!“.
Neben einem Grußwort des stellvertretenden Standortältesten von Koblenz und Lahnstein, Dr. Ingo Patschke, hieß auch der Vorsitzende des Gesamtpersonalrates beim KWEA Koblenz, Dirk Franzen, die neue Leiterin in Koblenz willkommen. „Nach nur 65 Tagen im Amt kann ich jetzt schon sagen – das Warten auf Sie hat sich gelohnt! Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.“

